Der Philosoph Jean-Jacques Rousseau sagte einmal:

"Das Geld, das man besitzt, ist das Mittel zur Freiheit"

 Nun wissen wir, dass Rousseau im 18. Jahrhundert gelebt hat und keine solche Finanzkrise wie die heutige durchlebt hat. Ist Geld in Zeiten wachsender Inflationsgefahr wirklich ein Mittel zur Freiheit? Die meisten Menschen würden angesichts der gigantischen Staatsverschuldung und der grassierenden Geldentwertung eher vom Gegenteil sprechen.
 

Experten befürchten Hyperinflation

Einige namhafte Experten sprechen vor dem Horizont der derzeitigen Finanzkrise bereits vom Risiko einer Hyperinflation. Konkret bedeutet dies, dass das gesamte Papiergeld, das derzeit noch fleissig aus den Druckerpressen läuft , kurzerhand entwertet wird. Es lässt sich derzeit auch von „Fiatgeld“ oder „Fiat Money“ sprechen, was auf den lateinischen Begriff „Fiat“ für „es werde“ zurückgeht. In der Wirtschaftssprache ist damit Geld gemeint, hinter dem keine Deckung durch einen anderen Wert wie Gold oder Silber steht. Mit anderen Worten fällt es leicht, das aktuell zirkulierende Wert zu entwerten und sich damit „über Nacht“ aller Schulden zu entledigen. Doch selbiges passiert natürlich auch mit den gesamten Sparguthaben.
 

Preise für Immobilien steigen schon jetzt

Die Vorboten der Inflation sind bereits zu bemerken. So sind die Preise für Immobilien in den letzten Jahren sprunghaft angestiegen und dürften auch in Zukunft weiter in die Höhe schnellen. Der Grund liegt auf der Hand: während Geld im Wert fallen kann und letztlich nur in bedrucktem Papier besteht, ist Betongold im Sinne des Wortes pures „Gold“ wert.
 
Eine Immobilie kann stets selbst genutzt oder vermietet werden und trotzt damit den Risiken  einer Geldentwertung.
 
Papiergeld kehrt früher oder später zu seinem inneren Wert zurück – Null.
 
dieser Satz stammt von Voltaire und könnte sich schon bald bewahrheiten.
 

Derzeitiger Trend: Deflation

Als Siegelbewahrer der derzeitigen Ökonomie gelten die Notenbanken. Nur, wer diesen Institutionen vertraut, kann noch ruhig schlafen und hat keine Sorge um seine Geldscheine, Anleihen, Sparbücher etc.
 
Indem das Geld weit über die Grenzen des Wachstums vermehrt wird, schwindet das Vertrauen. Der strukturelle Trend in den USA sowie Europa und Japan ist deflationär.
 
Konkret bedeutet dies, dass wir ein hohes Maß an Sättigung erreicht haben und oftmals unter einer enormen Kredit- bzw. Schuldenlast ächzen. Mit der Deflation geht eine freiwillige oder erzwungene Entschuldung der Privathaushalte einher. Da über Jahre hinweg das Wachstumsparadigma verfestigt wurde, möchte kein Politiker das Japan-Szenario einer jahrelangen Stagnation bzw. Deflation wiederholen.
 
Folglich wird die Entschuldung der privaten wird durch beschleunigte Verschuldung der Staaten „ausgeglichen“ – so zumindest der aktuelle Versuch.
 

Politik der Notenbank geht nicht auf

Die US-Notenbank möchte indes, dass mehr und mehr Geld ausgegeben und nicht gebunkert wird. Sie ist es, die durch Anwerfen der Notenpresse den Geist der Inflation aus der Flasche lässt. Ob sie ihn je wieder einfängt, steht in den Sternen.
 
Zu bedenken ist, dass auch die Notenbank nichts dagegen tun kann, dass immer mehr Menschen gar nicht mehr in der Lage sind, zu konsumieren oder zu investieren, also gewissermaßen längst „aus dem Spiel“ draußen sind. Sie kann auch nichts dagegen tun, dass die entfachte Inflation zu einer weiteren Verschärfung der sozialen Spaltung führt und Unruhen zunehmen werden, was wiederum die Risikoprämien an den Finanzmärkten steigen lassen wird. Willkommen im Bullenmarkt für Volatilität!

Leichte Wege existieren nicht

Die derzeitige Wahl zwischen Inflation und Pleite gleicht der Frage nach Teufel oder Beelzebub. Wer auf Wachstum in der Zukunft setzt, erweist sich als naiv und kurzsichtig.
 
Wir rechnen innerhalb der kommenden vier Jahre mit einer globalen Währungsreform. Je länger das existierende System am Leben bleibt, desto umfassender muss der unvermeidliche Umbruch ausfallen.
 
Oder in den Worten des österreichischen Ökonom Ludwig von Mises:

Es gibt keinen Weg, den finalen Zusammenbruch eines Booms zu vermeiden, der durch Kreditexpansion erzeugt worden ist.

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