Die weltweite Verschuldung – eine tickende Bombe.
Die Inflationsgefahr wächst!

 
Nach Ansicht von Experten wird die gigantische Staatsverschuldung, die durch die Notenbanken initiiert wurde, um die Wirtschaft zu stimulieren und bankrotte Staaten vor der Pleite zu retten, in einer Hyperinflation enden. Damit werden zwar die Schulden entwertet, aber leider auch die Milliarden an Sparguthaben der Bürger. Wir gehen davon aus, dass die Preise für Sachwerte und hier insbesondere die Preise für Immobilien wegen der zunehmenden Inflationsgefahr in den nächsten Jahren steigen werden. Diese Entwicklung zeichnet sich bereits ab. Dies wird sich positiv auf die Werte unserer Immobilienbestände auswirken. 

„Papiergeld kehrt früher oder später zu seinem inneren Wert zurück – Null.“

(Voltaire)

Genau so ist es. Papier- bzw. Finanzwerte (Geldscheine, Anleihen, Sparbücher, etc.) haben keinen Wert in sich selbst. Der Wert liegt einzig und allein im Vertrauen auf das „Geld-System“. Geld hat eine Werterhaltungsfunktion, deren Maß an Wirksamkeit die Kaufkraft ausdrückt. Diese kann es jedoch nur erhalten, wenn es nicht beliebig und vor allem über das Wachstum der Wirtschaft hinausgehend vermehrt wird (Inflation) und die staatliche Ordnung inklusive des staatlichen Geld-Monopols erhalten bleibt.

Letzteres ist derzeit massiv in Frage gestellt. Der strukturelle Trend in den USA sowie Europa und Japan ist deflationär. Wir haben ein hohes Maß an Sättigung erreicht und ächzen unter einer enormen Kredit- bzw. Schuldenlast (die übrigens gleichzeitig auch eine „Vermögenslast“ ist!). Die Privathaushalte entschulden daher freiwillig oder gezwungenermaßen. Da über Jahre hinweg das Wachstumsparadigma verfestigt wurde, möchte kein Politiker das Japan-Szenario einer jahrelangen Stagnation bzw. Deflation wiederholen. Ergo: die Entschuldung der Privaten wird durch beschleunigte Verschuldung der Staaten „ausgeglichen“ – so zumindest der aktuelle Versuch.
 
Die US-Notenbank will, dass alle Menschen von Inflation sprechen. Sie will, dass die Menschen genauso reagieren wie sie es gerade tun und ihr Geld eben nicht bunkern, sondern in den Kreislauf geben. Sie will den Crack-Up-Boom! Nur hat die Notenbank nicht unter Kontrolle, wohin das Geld gegeben wird. Auch es ist fraglich, ob sie später den von ihr entlassenen „Inflations-Geist“ wieder in die Flasche zurück bekommt – ein Spiel mit dem Feuer.
 
Die Notenbank kann nichts dagegen tun, dass immer mehr Menschen gar nicht mehr in der Lage sind, zu konsumieren oder zu investieren, also gewissermaßen längst „aus dem Spiel“ sind. Sie kann auch nichts dagegen tun, dass die entfachte Inflation zu einer weiteren Vertiefung der sozialen Spaltung führt und Unruhen zunehmen werden, was wiederum die Risikoprämien an den Finanzmärkten steigen lässt. Willkommen im Bullenmarkt für Volatilität!
 
Es wird keinen leichten Weg geben. Die beiden Optionen lauten „Inflation oder Pleite“. Die Notenbanken versuchen letzteres hinauszuzögern, in der Annahme, künftiges „Wachstum“ würde alles wieder in Ordnung bringen. Es ist leider anzunehmen, dass damit der größte schwarze Schwan erzeugt wird, den es je gegeben hat. Wie an anderer Stelle beschrieben, rechnet die internationale Fachwelt binnen vier Jahren mit einer globalen Währungsreform. Je länger das System künstlich am Leben gehalten wird, desto schwerwiegender wird der unvermeidliche Umbruch sein. In den Worten des österreichischen Ökonoms Ludwig von Mises:

"Es gibt keinen Weg, den finalen Zusammenbruch eines Booms zu vermeiden, der durch Kreditexpansion erzeugt worden ist."

Aktuelle Investitionsvorhaben

Ludwigshafen (verkauft)



Das teilweise denkmalgeschützte Objekt wird derzeit in Wohnungseigentum aufgeteilt. Wir beabsichtigen, die Verbindlichkeiten in 2013 zu reduzieren...  weiter lesen


*NEU* Großraum Berlin



Projekt: Wohnanlage mit Original Stilelementen aus 1935, ehemaliges Stabsgebäude der Wehrmacht, nach dem Krieg Nutzung durch die Sowjetarmee. weiter lesen